Das Thema Kunsstoffbrillen

Das Thema Kunsstoffbrillen

Manchmal traue ich wirklich meinen Augen nicht. 

Vor ca. einem Jahr wurde die Brille bei mir erworben. OK, natürlich kennt man seine Pappenheimer. Natürlich wurde die Brille nicht geschont. Aber was soll’s, sie wurde ja auch zum benutzen gemacht. Und nicht dafür, das man sie in den Schrank legt. Aber was war passiert? Die Fassung sieht ja aus als wäre sie explodiert. Nach einigen Telefonaten und gründlicher Recherche kann ich folgendes zur Klärung beitragen. Mechanische (wüster Umgang) Belastung, Thermische Einflüsse und vor allen Dingen, sehr wahrscheinlich, falsche Reinigungsmittel (alkoholhaltig). Leider wurden mir, als Händler, beim Einkauf dieser Ware, keinerlei Hinweise gegeben was die Fassung verträgt, und was nicht. Sorry aber wir schauen in der heutigen Zeit nicht mehr hinter die Kulissen. Alt Bewährtes wird gegen Neues, vermeintlich besseres (oft nur billigeres) eingetauscht. Mit nicht kalkulierbaren Folgen. Kunststoffe lassen sich nicht mehr bearbeiten, oftmals noch nicht mal thermisch formen. Leider können wir dann Brillen auch nicht mehr anpassen. Mich kotzt das auch nur noch an. Aber so ist es und meine Branche wird nicht davon verschont. Wir tuen unser Möglichstes um den Schaden und den Ärger so gering wie möglich zu halten.